News
Neues Foto bei Farbvarianten aufgenommen.
Letztes Update: 06.11.2011
Deguernährung:

Degus sind an karge Nahrung gewöhnt, deshalb sind sie gute Futterverwerter und sie neigen zu Diabetes. Das Degufutter sollte deshalb nicht zu fetthaltig sein, d.h. Nüsse, Sonnenblumenkerne etc. nur als Leckerlie und keinen ( kurzkettigen ) Zucker enthalten, d.h. auch kein Obst, Honig, Rosinen, Johannesbrot etc.
Degus sollten immer frisches Wasser und hochwertiges Heu zur Verfügung haben. Zusätzlich eine Futtermischung aus Kräutern ( frisch und getrocknet ), Blättern, Blüten, Gemüse ( frisch und getrocknet ) und Körnerfutter.
Das Futter kann man selbst mischen, im Handel gibt es mittlerweile jedoch einige wenige Hersteller, die artgerechtes Degufutter vertreiben.
Wir selbst verwenden als Gurndmischung das HF Degu-Rataouille ( Hansemanns-Team ), zusätzlich Löwenzahn und 2 mal pro Woche eine Körnermischung ( Grassamen, verschiedene Hirsesorten, Quinoa, Amaranth ). Als Leckerlie verwenden wir Erbsenflocken, die Karottenflocken aus der Futtermischung, gepoppten Mais, gepoppter Weizen und Nüsse. Jeder Degu hat bei den Leckerlies so seine Vorlieben. Man sollte sie nur in geringen Mengen aus der Hand füttern. Dadurch werden die Tiere
schnell futterzahm und werden nicht zu fett.
Degus sollten jederzeit Zugang zu ausreichend viel Heu haben, denn sie haben einen Stopfdarm und fressen deshalb sehr häufig. Außerdem ist faserhaltige Nahrung gut für den Zahnabrieb der Nagetiere. Einmal täglich bekommen unsere pro Degu eine kleine Hand voll Grundfutter und zusätzlich zweimal pro Woche einen Esslöffel Körnerfutter pro Degu.